(*Um meine Aussagen mit Beispielen zu untermalen, habe ich ausschließlich Fotos aus meiner letzten Hochzeit gewählt)
Jeder Fotograf definiert sich durch seinen einzigartigen Stil Momente festzuhalten. Dieser Stil definiert durch verschiedene Faktoren. Neben dem persönlichen Geschmack, der Nachbearbeitung, des Gefühls für Licht, Schatten und Farben sind es auch technisch bedingte Faktoren, wie das Objektiv.Eine variable oder feste Brennweite, sowie die maximale Blendenöffnung eines Objektivs entscheiden darüber den einen Moment „richtig“ festzuhalten. Da ich persönlich bis auf wenige Ausnahmen immer versuche mit der kleinsten Tiefenschärfe zu fotografieren, brauche ich ein Objektiv, das mir in engeren Räumen die Möglichkeit gibt, die Gesamtsituation noch zu erfassen aber bei viel Platz auch die Möglichkeit gibt schnell an das Geschehen heranzukommen.Das Alles finde ich im Fujifilm XF 35mm 1.4!

Bei 1000 Fotos nehme ich zu 80% dieses Objektiv. Die letzten 20% teilen sich das XF 56mm 1.2, welches fast ausschließlich beim obligatorischen Shooting zum Einsatz kommt, wenn ich eine besonders kleine Tiefenschärfe brauche oder das XF 16mm 1.4 WR bzw. XF 10-24mm R OIS für Gruppenfotos und Architektur.
Aber warum ausgerechnet das 35mm 1.4 und nicht eine variable Brennweite?Ich brauche nur wenige Schritte vorwärts und rückwärts um das Bild neu zu „komponieren“. Der geringste Abstand zum Objekt darf beim 35mm ca. 30cm betragen um das Bild noch fokussieren zu können. Das erlaubt mir, schnell und ohne Objektivwechsel auch Detailaufnahmen machen zu können und das mit einer kleinen Tiefenschärfe.

Ein Punkt die viele bei ihren Objektivbewertungen vergessen ist das Handling. Das XF 35mm 1.4 ist eines der kleinsten und leichtesten Objektiv aus der Fuji Reihe – keine Rückenschmerzen am Ende des Tages.
Die Abbildungsqualität ist sehr gut. Sie reicht, um jedes Foto in phänomenaler Qualität auszudrucken und das Gefühl zu haben jedes Detail erkennen zu können. Natürlich kommt es bei einer bestimmten Entfernung zum Objekt auch zu Detailverlusten. Ich finde, dies steht aber im Gesamtpaket in einem sehr guten Verhältnis. Ich bitte nochmal zu beachten das Detail und Schärfe nicht das Gleiche ist. Die Fotos sind alle scharf!

Der Autofokus ist sehr schnell, mit der XH1 sogar noch schneller als mit der XT2. Ich persönlich hatte noch nie das Gefühlt ein Moment nicht einfangen zu können, weil der AF zu lange gebraucht hat – selbst bei einem Switch von „weit“ auf „detail“.
Ich hab das fotografieren neu entdeckt, danke Fujifilm.

(*For the examples, I have used only photos from the last wedding)
Each photographer is defined by his unique style to capture moments. This style is defined by various factors. In addition to the personal taste, the post-processing, the feeling for light, shadow and colors, there are also technical factors, such as the lens.A variable or fixed focal length, as well as the maximum aperture of a lens decides to capture the „perfect moment“. I always try to photograph with the smallest depth of field, I need a lens that gives me the opportunity in narrow spaces to capture the overall situation but with plenty of space and the ability to quickly get to the action.All this I find in the Fujifilm XF 35mm 1.4!

With 1000 photos I take 80% of this lens. The last 20% share the XF 56mm 1.2, which is used almost exclusively in the obligatory shooting, if I need a very small depth of field or the XF 16mm 1.4 WR or XF 10-24mm R OIS for group photos and architecture.
But why I just the 35mm 1.4 and not a variable focal length?!I only need a few steps forward and backward to „compose“ the image. The smallest distance to the object may be about 30cm at the 35mm to focus the picture still can. This allows me to be able to take detailed shots quickly without changing lenses and with a small depth of field.

One reason many forget about their lens ratings is the handling. The XF 35mm 1.4 is one of the smallest and lightest lenses in the Fuji range – no back pain at the end of the day.
The picture quality is very good. It is enough to print every photo in phenomenal quality and to have the feeling to be able to recognize every detail. Of course, there is also loss of detail at a certain distance to the object. I think this is in a very good relationship. Please note again that detail and sharpness is not the same. The photos are all in focus (sharp).

The autofocus is very fast, with the XH1 even faster than with the XT2. Personally, I’ve never felt I could not catch a moment, because the AF took too long – even with a switch from „far“ to „detail“.
I rediscovered the photography, thanks Fujifilm.